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AQUUS

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Über den Font
Designer: Roland Hörmann
Erschienen: 2012
Foundry: phospho

AQUUS is a contemporary all-caps font that refines the elegance of a classic Didone with experimental interventions. The strictly geometric composed typeface is characterized by ornamental details and contextual glyph conjunctions. AQUUS Linearis is a fashionable outline variant that is aimed for large sizes or combination with imagery. Both contain a lot of ligatures and glyph form studies. Their sober companion AQUUS Simplex goes without all the ballyhoo and drives the car home when it gets too wild. Abbildung der AQUUS

Font-Specimen


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Und die Buchstaben, das Schreiben und die Schrift, haben mich gelehrt, neu über einzelne Wörter nachzudenken, über Bindestriche und Doppelpunkte, ganze Texte, und ich habe mich ins Bett gelegt mit Hunden, mich an sie gedrückt und habe so herrlich geträumt.
Blindtext von: Teresa Präauer

Einen Sack voll Buchstaben hat man zu hüten, einen ganzen Buchstabenzirkus zu bändigen und zu dirigieren! Ich habe mich in die Lehre begeben und bin, obwohl doch vom Himmel gefallen, noch keine Meisterin geworden. Aber ich habe, da ich Texte schreibe, auch Buchstaben aus Bleilettern gesetzt, mit der Pinzette Haarstriche dazwischengefügt, Punkte und Kommata gesucht, den Satzspiegel abgebunden und vorher seitenverkehrt gedacht, fast jedesmal korrekt. Und ich habe es auf einmal, plötzlich, gesehen, wo der Buchstabe ‚g‘ einer Schriftart rund war und geschwungen oder wo das ‚O‘ einer anderen so viel Fleisch gehabt hat. Oder auf der Straße, plötzlich, wo Schriften verzerrt oder nicht proportional gesetzt worden sind, ich habe Serifen gesehen und sehr viel Comic Sans, und ich habe, überall in den Einkaufsstraßen Europas, auf einmal an Otl Aicher denken müssen, und ich habe, endlich, das Linotype-Poster im Studio meines Vaters verstehen können. Ich habe mich, ab nun aber wirklich, gewunden beim Anblick der Titelgestaltungen aktueller literarischer Neuerscheinungen, ich habe gekämpft, gelacht und gestritten, ich habe die Nase gerümpft und laut ausgerufen: Nicht so viele Schriftarten, nicht so viele Schriftgrößen!
Einen Sack voll Buchstaben hat man zu hüten, einen ganzen Buchstabenzirkus zu bändigen und zu dirigieren! Ich habe mich in die Lehre begeben und bin, obwohl doch vom Himmel gefallen, noch keine Meisterin geworden. Aber ich habe, da ich Texte schreibe, auch Buchstaben aus Bleilettern gesetzt, mit der Pinzette Haarstriche dazwischengefügt, Punkte und Kommata gesucht, den Satzspiegel abgebunden und vorher seitenverkehrt gedacht, fast jedesmal korrekt. Und ich habe es auf einmal, plötzlich, gesehen, wo der Buchstabe ‚g‘ einer Schriftart rund war und geschwungen oder wo das ‚O‘ einer anderen so viel Fleisch gehabt hat. Oder auf der Straße, plötzlich, wo Schriften verzerrt oder nicht proportional gesetzt worden sind, ich habe Serifen gesehen und sehr viel Comic Sans, und ich habe, überall in den Einkaufsstraßen Europas, auf einmal an Otl Aicher denken müssen, und ich habe, endlich, das Linotype-Poster im Studio meines Vaters verstehen können. Ich habe mich, ab nun aber wirklich, gewunden beim Anblick der Titelgestaltungen aktueller literarischer Neuerscheinungen, ich habe gekämpft, gelacht und gestritten, ich habe die Nase gerümpft und laut ausgerufen: Nicht so viele Schriftarten, nicht so viele Schriftgrößen!
Einen Sack voll Buchstaben hat man zu hüten, einen ganzen Buchstabenzirkus zu bändigen und zu dirigieren! Ich habe mich in die Lehre begeben und bin, obwohl doch vom Himmel gefallen, noch keine Meisterin geworden. Aber ich habe, da ich Texte schreibe, auch Buchstaben aus Bleilettern gesetzt, mit der Pinzette Haarstriche dazwischengefügt, Punkte und Kommata gesucht, den Satzspiegel abgebunden und vorher seitenverkehrt gedacht, fast jedesmal korrekt. Und ich habe es auf einmal, plötzlich, gesehen, wo der Buchstabe ‚g‘ einer Schriftart rund war und geschwungen oder wo das ‚O‘ einer anderen so viel Fleisch gehabt hat. Oder auf der Straße, plötzlich, wo Schriften verzerrt oder nicht proportional gesetzt worden sind, ich habe Serifen gesehen und sehr viel Comic Sans, und ich habe, überall in den Einkaufsstraßen Europas, auf einmal an Otl Aicher denken müssen, und ich habe, endlich, das Linotype-Poster im Studio meines Vaters verstehen können. Ich habe mich, ab nun aber wirklich, gewunden beim Anblick der Titelgestaltungen aktueller literarischer Neuerscheinungen, ich habe gekämpft, gelacht und gestritten, ich habe die Nase gerümpft und laut ausgerufen: Nicht so viele Schriftarten, nicht so viele Schriftgrößen!
Einen Sack voll Buchstaben hat man zu hüten, einen ganzen Buchstabenzirkus zu bändigen und zu dirigieren! Ich habe mich in die Lehre begeben und bin, obwohl doch vom Himmel gefallen, noch keine Meisterin geworden. Aber ich habe, da ich Texte schreibe, auch Buchstaben aus Bleilettern gesetzt, mit der Pinzette Haarstriche dazwischengefügt, Punkte und Kommata gesucht, den Satzspiegel abgebunden und vorher seitenverkehrt gedacht, fast jedesmal korrekt. Und ich habe es auf einmal, plötzlich, gesehen, wo der Buchstabe ‚g‘ einer Schriftart rund war und geschwungen oder wo das ‚O‘ einer anderen so viel Fleisch gehabt hat. Oder auf der Straße, plötzlich, wo Schriften verzerrt oder nicht proportional gesetzt worden sind, ich habe Serifen gesehen und sehr viel Comic Sans, und ich habe, überall in den Einkaufsstraßen Europas, auf einmal an Otl Aicher denken müssen, und ich habe, endlich, das Linotype-Poster im Studio meines Vaters verstehen können. Ich habe mich, ab nun aber wirklich, gewunden beim Anblick der Titelgestaltungen aktueller literarischer Neuerscheinungen, ich habe gekämpft, gelacht und gestritten, ich habe die Nase gerümpft und laut ausgerufen: Nicht so viele Schriftarten, nicht so viele Schriftgrößen!
Einen Sack voll Buchstaben hat man zu hüten, einen ganzen Buchstabenzirkus zu bändigen und zu dirigieren! Ich habe mich in die Lehre begeben und bin, obwohl doch vom Himmel gefallen, noch keine Meisterin geworden. Aber ich habe, da ich Texte schreibe, auch Buchstaben aus Bleilettern gesetzt, mit der Pinzette Haarstriche dazwischengefügt, Punkte und Kommata gesucht, den Satzspiegel abgebunden und vorher seitenverkehrt gedacht, fast jedesmal korrekt. Und ich habe es auf einmal, plötzlich, gesehen, wo der Buchstabe ‚g‘ einer Schriftart rund war und geschwungen oder wo das ‚O‘ einer anderen so viel Fleisch gehabt hat. Oder auf der Straße, plötzlich, wo Schriften verzerrt oder nicht proportional gesetzt worden sind, ich habe Serifen gesehen und sehr viel Comic Sans, und ich habe, überall in den Einkaufsstraßen Europas, auf einmal an Otl Aicher denken müssen, und ich habe, endlich, das Linotype-Poster im Studio meines Vaters verstehen können. Ich habe mich, ab nun aber wirklich, gewunden beim Anblick der Titelgestaltungen aktueller literarischer Neuerscheinungen, ich habe gekämpft, gelacht und gestritten, ich habe die Nase gerümpft und laut ausgerufen: Nicht so viele Schriftarten, nicht so viele Schriftgrößen!