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Über den Font
Designer: Martin Tiefenthaler
Erschienen: 2015
Foundry: FaceType

ocr-t (ocr = optical character recognition) and its naming started out as an ironic state- ment about the readability of its first design for uppercase letters. Some of its history is still relevant in the way upper- case and small caps are actually treated. The names of the weights 1—11 bring greater clarity about their colour rather than the traditional way like light or bold. In order to achieve a really black weight, the form of letters change from darkgrey to anthracite from upright to some kind of upright italic. This also gives oppor- tunity to mix two weights with same colour but different architecture. There are stylistic sets, alternate letters, lots of bullets, different arrows, hands and a real heart instead of the usual upside down ass. Abbildung der ocr-t

    Font-Specimen


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    Auch in Rancières Unterscheidung von ethischem und ästhetischem Regime, die sich – entgegen den programmatischen Ankündigungen – in vielen neueren Schrift-Theorien in der Diskreditierung der aisthetischen Präsenz von Schrift zugunsten ihres logos im Sinne der Verstehbarbarkeit regelmäßig wiederholt, hingen theoretische Schrift-Früchte bereit, gepflückt zu werden.
    Blindtext von: Alexander Martos

    Das schwierige Verhältnis von Philosophie zu jedweder Praxis ist nicht erst seit Marx’ Feuerbach-Thesen ein Selbstläufer theoretischer Ambitionen. Immanuel Kants transzendentale Beschäftigung mit den Umschlagplätzen seines Denkens verballhornte eine befreundete Philosophin einst zum paradoxen Mantra, an das ich mich nun klammere, um mich am eigenen Schopf aus der Misere in den Text zu ziehen: „Der Gemeinspruch, das mag in der Theorie richtig sein, taugt abernicht für die Praxis, mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.“ Hilft das? Während ich für diesen Artikel durch die neueren kulturwissenschaftlichen Forschungen zum schillernden Konzept der „Schriftbildlichkeit“ pflüge, das mich für mehrere Tage fiebrig macht, stelle ich fest, dass es um etwas anderes zu gehen scheint. Mein Prozess der Verschriftlichung gerät zunehmend zum Tribunal. Ich vermesse die Kluf abermals und frage mich: Ist es das wert? Muss das Design, das sich im Zuge des new materialism ohnedies großen Interesses erfreut, tatsächlich rehabilitiert werden? Muss abermals gegen platonische Bilderskepsis und die Denunziation als Ornament und dienende Kunst angeschrieben werden? Und wenn ja, was ändert das an meiner Freude an gutem Design? Nichts, im Gegenteil: Solange das „Ausloten der Kulturtechnik Schrift“3 und die epistemische Verschiebung von den „Prämissen eines sprachzentrierten Schriftkonzepts“4 nicht wirklich die Gestaltung als eine Koproduktion von bildschriftlichen Ordnungen begreifen, denen stillschweigend ein eigenes Wissen innewohnt, treiben sich die vazierenden Horden an Über-SchreiberInnen wenigstens nicht in meinem ästhetischen Garten rum.
    Das schwierige Verhältnis von Philosophie zu jedweder Praxis ist nicht erst seit Marx’ Feuerbach-Thesen ein Selbstläufer theoretischer Ambitionen. Immanuel Kants transzendentale Beschäftigung mit den Umschlagplätzen seines Denkens verballhornte eine befreundete Philosophin einst zum paradoxen Mantra, an das ich mich nun klammere, um mich am eigenen Schopf aus der Misere in den Text zu ziehen: „Der Gemeinspruch, das mag in der Theorie richtig sein, taugt abernicht für die Praxis, mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.“ Hilft das? Während ich für diesen Artikel durch die neueren kulturwissenschaftlichen Forschungen zum schillernden Konzept der „Schriftbildlichkeit“ pflüge, das mich für mehrere Tage fiebrig macht, stelle ich fest, dass es um etwas anderes zu gehen scheint. Mein Prozess der Verschriftlichung gerät zunehmend zum Tribunal. Ich vermesse die Kluf abermals und frage mich: Ist es das wert? Muss das Design, das sich im Zuge des new materialism ohnedies großen Interesses erfreut, tatsächlich rehabilitiert werden? Muss abermals gegen platonische Bilderskepsis und die Denunziation als Ornament und dienende Kunst angeschrieben werden? Und wenn ja, was ändert das an meiner Freude an gutem Design? Nichts, im Gegenteil: Solange das „Ausloten der Kulturtechnik Schrift“3 und die epistemische Verschiebung von den „Prämissen eines sprachzentrierten Schriftkonzepts“4 nicht wirklich die Gestaltung als eine Koproduktion von bildschriftlichen Ordnungen begreifen, denen stillschweigend ein eigenes Wissen innewohnt, treiben sich die vazierenden Horden an Über-SchreiberInnen wenigstens nicht in meinem ästhetischen Garten rum.
    Das schwierige Verhältnis von Philosophie zu jedweder Praxis ist nicht erst seit Marx’ Feuerbach-Thesen ein Selbstläufer theoretischer Ambitionen. Immanuel Kants transzendentale Beschäftigung mit den Umschlagplätzen seines Denkens verballhornte eine befreundete Philosophin einst zum paradoxen Mantra, an das ich mich nun klammere, um mich am eigenen Schopf aus der Misere in den Text zu ziehen: „Der Gemeinspruch, das mag in der Theorie richtig sein, taugt abernicht für die Praxis, mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.“ Hilft das? Während ich für diesen Artikel durch die neueren kulturwissenschaftlichen Forschungen zum schillernden Konzept der „Schriftbildlichkeit“ pflüge, das mich für mehrere Tage fiebrig macht, stelle ich fest, dass es um etwas anderes zu gehen scheint. Mein Prozess der Verschriftlichung gerät zunehmend zum Tribunal. Ich vermesse die Kluf abermals und frage mich: Ist es das wert? Muss das Design, das sich im Zuge des new materialism ohnedies großen Interesses erfreut, tatsächlich rehabilitiert werden? Muss abermals gegen platonische Bilderskepsis und die Denunziation als Ornament und dienende Kunst angeschrieben werden? Und wenn ja, was ändert das an meiner Freude an gutem Design? Nichts, im Gegenteil: Solange das „Ausloten der Kulturtechnik Schrift“3 und die epistemische Verschiebung von den „Prämissen eines sprachzentrierten Schriftkonzepts“4 nicht wirklich die Gestaltung als eine Koproduktion von bildschriftlichen Ordnungen begreifen, denen stillschweigend ein eigenes Wissen innewohnt, treiben sich die vazierenden Horden an Über-SchreiberInnen wenigstens nicht in meinem ästhetischen Garten rum.
    Das schwierige Verhältnis von Philosophie zu jedweder Praxis ist nicht erst seit Marx’ Feuerbach-Thesen ein Selbstläufer theoretischer Ambitionen. Immanuel Kants transzendentale Beschäftigung mit den Umschlagplätzen seines Denkens verballhornte eine befreundete Philosophin einst zum paradoxen Mantra, an das ich mich nun klammere, um mich am eigenen Schopf aus der Misere in den Text zu ziehen: „Der Gemeinspruch, das mag in der Theorie richtig sein, taugt abernicht für die Praxis, mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.“ Hilft das? Während ich für diesen Artikel durch die neueren kulturwissenschaftlichen Forschungen zum schillernden Konzept der „Schriftbildlichkeit“ pflüge, das mich für mehrere Tage fiebrig macht, stelle ich fest, dass es um etwas anderes zu gehen scheint. Mein Prozess der Verschriftlichung gerät zunehmend zum Tribunal. Ich vermesse die Kluf abermals und frage mich: Ist es das wert? Muss das Design, das sich im Zuge des new materialism ohnedies großen Interesses erfreut, tatsächlich rehabilitiert werden? Muss abermals gegen platonische Bilderskepsis und die Denunziation als Ornament und dienende Kunst angeschrieben werden? Und wenn ja, was ändert das an meiner Freude an gutem Design? Nichts, im Gegenteil: Solange das „Ausloten der Kulturtechnik Schrift“3 und die epistemische Verschiebung von den „Prämissen eines sprachzentrierten Schriftkonzepts“4 nicht wirklich die Gestaltung als eine Koproduktion von bildschriftlichen Ordnungen begreifen, denen stillschweigend ein eigenes Wissen innewohnt, treiben sich die vazierenden Horden an Über-SchreiberInnen wenigstens nicht in meinem ästhetischen Garten rum.
    Das schwierige Verhältnis von Philosophie zu jedweder Praxis ist nicht erst seit Marx’ Feuerbach-Thesen ein Selbstläufer theoretischer Ambitionen. Immanuel Kants transzendentale Beschäftigung mit den Umschlagplätzen seines Denkens verballhornte eine befreundete Philosophin einst zum paradoxen Mantra, an das ich mich nun klammere, um mich am eigenen Schopf aus der Misere in den Text zu ziehen: „Der Gemeinspruch, das mag in der Theorie richtig sein, taugt abernicht für die Praxis, mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.“ Hilft das? Während ich für diesen Artikel durch die neueren kulturwissenschaftlichen Forschungen zum schillernden Konzept der „Schriftbildlichkeit“ pflüge, das mich für mehrere Tage fiebrig macht, stelle ich fest, dass es um etwas anderes zu gehen scheint. Mein Prozess der Verschriftlichung gerät zunehmend zum Tribunal. Ich vermesse die Kluf abermals und frage mich: Ist es das wert? Muss das Design, das sich im Zuge des new materialism ohnedies großen Interesses erfreut, tatsächlich rehabilitiert werden? Muss abermals gegen platonische Bilderskepsis und die Denunziation als Ornament und dienende Kunst angeschrieben werden? Und wenn ja, was ändert das an meiner Freude an gutem Design? Nichts, im Gegenteil: Solange das „Ausloten der Kulturtechnik Schrift“3 und die epistemische Verschiebung von den „Prämissen eines sprachzentrierten Schriftkonzepts“4 nicht wirklich die Gestaltung als eine Koproduktion von bildschriftlichen Ordnungen begreifen, denen stillschweigend ein eigenes Wissen innewohnt, treiben sich die vazierenden Horden an Über-SchreiberInnen wenigstens nicht in meinem ästhetischen Garten rum.